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ANgeDACHT April / Mai 2019

30. April 2019 • Simon

Jesus Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende

Matthäus 28,20

Jesu letztes Zusammentreffen mit seinen Jüngern steht vor Augen. Alle Völker sollen zu Jüngern werden. Durch die Taufe und durch Halten der Lehre Jesu soll seine Macht auf Erden ausgebreitet werden. Durch besondere Weise will Jesus seine Jünger begleiten bis an der Welt Ende, wörtlich: „bis dieses Zeitalter an sein Ziel gelangt“.

Und da stehen sie nun, die Jünger auf dem Berge Galiläas und die Jünger aller Jahrhunderte, weltweit. Und wir ebenso. Und was erleben wir? – Wir erleben, dass es immer wieder zu Aufbrüchen kommt. Dass Menschen sich zusammenfinden, das Wort Jesu ihnen Rat und Weisung erteilt. Dass dieses Wort eine Kraft hat, Menschen zu Christus zu bringen, ja, ganze Völker zu verändern. Seine Kraft entfaltet es (besonders) dort, wo Menschen leiden. Unter den Verhältnissen von Diktaturen, unter religionsfeindlichen Staatslehren, auch unter der menschenfeindlichen Lehre fremder Religionen.

Hier wird etwas spürbar von der Befreiung von Leistungsdenken und Zwängen, die den Menschen von fremder Seite aufgelegt wird. Ob sozialistische Wirtschaftspläne erfüllt werden sollen oder ob die Verachtung von Menschen deutlich wird, die alt, krank, oder behindert sind und somit unnütz scheinen: Jesu Lehre von der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten zeichnet ein neues Bild. Wir alle dürfen wirklich Mensch sein und zu ihm als dem Herrn und Begleiter aufblicken.

Was im Großen gilt, gilt auch im Kleinen, ganz privat. Da gehen wir jedes Jahr dem Auferstehungsfest entgegen. Aber auch dem Karfreitag. Da erinnern wir uns an Jesu Werk und an seinen Tod. Damit hat er für uns alles erfüllt, was von einem Menschen von Gott erwartet wird.

Er hat für uns bezahlt mit seinem Leben. Deshalb dürfen wir an Ostern seine und unsere eigene Auferstehung feiern. Deshalb dürfen wir durch unser Leben gehen, was immer es an persönlichen Karfreitagen für uns bereithält. Es folgt zum Schluss die Auferstehung, in die wir hineingenommen sind. So gilt: Wir dürfen an seiner Hand gehen, alle Tage bis an der Welt Ende. Amen.

Ihr
Peter Brückmann, Pfr.

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